> Gedichte und Zitate für alle: Artusdichtung: Mittelalterliche Versepik in dem König Artus .............

2017-12-01

Artusdichtung: Mittelalterliche Versepik in dem König Artus .............



Mittelalterliche Versepik in dem König Artus als sagenhafte Gestalt den zentralen Punkt der Dichtung bildet. Der historische Artus ist nicht genau bekannt ist aber wahrscheinlich ein britannischer Heerführer der um 500 lebte und gegen die Angelsachsen kämpfte die damals versuchten Britannien zu erobern.

Ihren Ausgangspunkt hatte die Dichtung von der "Historia regum Britanniae" (um 1135) von Geoffrey von Monmouth der aus vorausgehenden literarischen Quellen schöpft in denen Artus erstmalig als glanzvoller Held im Kampf gegen die Angelsachsen dargestellt wird. Die "Historia" von Monmouth wird etwa 1155 in französische Verse übertragen und König Artus erhält seine typische Charaktergestalt als ein feudalistischer Herrscher.

Der Dichter der die Übersetzung ins französische vornimmt ist Wace ( Roman de Brut) der auch erstmalig die Tafelrunde und seine Ritter erwähnt. (Parsifal, Iwein, Erec usw.) Aus Wace "Brut" entstand das englische Versepos "Brut" um 1205. Von Wales aus verbreitete sich die Artusdichtung nunmehr über ganz Europa aus. Die ehemals eigenständigen Dichtungen von Tristan, Lanzelot und vom heiligen Gral wurden in Dichtung eingefügt. 

Höhepunkt des französischen Artusstoffes war zwischen 1165 bis 1190 als Chretien de Troyes zahlreiche Romane zum Artusthema veröffentlichte. Bei de Troyes und seinen Nachfolgern wird Artus als Vorbild des Rittertums dargestellt. 

In Deutschland war es Hartmann von Aue (Iwein 1180) Gottfried von Straßburg Tristan und Isolt um 1200) und Wolfram von Eschenbach (Parsival etwa 1210) die den Artusstoff bearbeiteten. nach ihnen wurde noch zahlreiche Artusromane veröffentlicht die als Epigonendichtung zu betrachten sind. 




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