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2017-12-03

Münchener Dichterkreis: Der Anstoß zur Gründung des Münchener Dichterkreis ....................



Der Anstoß zur Gründung des Münchener Dichterkreis wurde von König Maximilian den II. von Bayern gegeben und der Kreis wurde von diesen auch gefördert. Mitglieder waren vor allem norddeutsche Schriftsteller und daher standen die einheimischen Schriftsteller dem Kreis eher kritisch gegenüber. Führende Mitglieder waren z.b. E. Geibel, P. Heyse und F.v.Dingelstedt. Die Dichter trafen sich in lockeren geselligen Zusammenkünften wo nicht nur literarische Themen besprochen wurden.

P. Heyse regte 1856 eine literarische Gesellschaft an die auch einheimischen Dichtern offen stand. Die Gesellschaft nannte sich "Das Krokodil von Singapur". Der Name wurde nach dem gleichnamigen Gedicht von H. Linggs gewählt. Die wichtigsten Sammlungen des Münchener Dichterkreises sind: "Münchner Dichterbuch" 1862 Hrg. Geibel und "Neue Münchner Dichterbuch" 1882 Hrs. Heyse

Nach dem Tod des Königs und Geibels Fortgang im Jahr 1868 verlor der Kreis an Bedeutung. Der literarische Verdienst der Vereinigung besteht in der Pflege klassizistischer Literatur die sich gegen das junge Deutschland bzw. später gegen Realismus und Naturalismus richtete. Zahlreiche Dichter des Münchener Dichterkreises waren als Übersetzer tätig. Die kulthafte Behandlung der Form oder die Betonung der Dichterwürde und das Vermeiden von allem Abstoßenden führte dazu das oft ein nachahmender Ästhetizismus die Folge war. 




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