> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte von Karl Lappe: Das Schwert (3)

2019-01-25

Gedichte von Karl Lappe: Das Schwert (3)




Das Schwert

Ein köstlich Kleinod ist ein Schwert,
In einer männlichen Faust!
Zur Stunde der Noth wie ein bewährter Freund,
Wie ein Bruder, mit dir unter einem Herzen gelegen!

Sich' re Pfade geht,
Wer eine Schwertes Herr ist!
Einer Schaar gewachsen,
Er allein,
Schreitet er kühn durch die Nacht,
Nur von seinem Stahle geleuchtet.
„Die Gefahr fleucht
Vor dem gezückten Schwert;
Wer kühn ist, dem gelingt es!“

Auch zieret das Schwert
Die Hüfte des Mannes.
Schmücke Weiber ohnmächtiges Gold;
Stahl ist des Mannes Schmuck!

Wo Stahl blinkt,
Der wallet mein Herz,
Ich kenne die Tänze des Stahls,
Meine Faust ist hart geworden am Schwert,

Wer ein Schwert hat,
Der ist frey!
Ihn beugt selbst des eisernen Schicksals
Strenges Verhängnis nicht,
Kein siegender Cäsar erschreckt ihn.
Mein Schwert! herrscht Cato dem Sohne zu,
Und mit stolzem Blick auf den Tyrannen ruft er aus:

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