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2019-02-21

Gedichte von Karl Henckell: Angst (6)

Deutsche Lyriker



Angst

Wie eine plumpe, graue Hand
Liegt heut der Himmel ausgespannt;
Die Riesin preßt mich nieder.
Der Atem stockt im Busen schier,
Erstickt der Mut, ein röchelnd Tier,
Erdrosselt Lust und Lieder.

Kein Laut, kein Licht, kein Hauch. – Mir graust.
O du verfluchte Riesenfaust,
Wie lähmst du mir den Nacken!
Unheimlich öde, dumpf und starr.
Ist das der Tod? Bin ich ein Narr?
Wird mich der Wahnsinn packen?

Zünd an! Ich muß was lodern sehn!

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