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2019-03-24

Gedichte von Friedrich von Pechlin: Der Mondabend (4)





Der Mondabend

Wie labend
Der Abend,
Nach Schwül
Die Kühle
Im Mondenschein,
So hell und rein,
Am Rand der Quelle
So klar und helle,
Die rauschet
Beim Wasserfall
Der Nachtigall.
Welche Erquickung
In der Entzückung!

Welche Erhebung
In der Belebung
Schlummernde Triebe
Innigster Liebe!
Wecket mein Sehnen
Lindernde Thränen?
O wie so milde
Sind die Gebilde
Der aus der Ferne
Blinkenden Sterne,
Der aus der Nacht
Tauchenden Pracht
Silberner Strahlen,
Sanfter zu malen
Reizender Fluren
Dämmernder Spuren

Solche Verklärung
Wird sie Gewährung,
Wenn von hienieden
Einst wir geschieden?
Das alles Herbe
Also ersterbe,
Frieden zu fühlen,
Schatten die kühlen,
Welche durchbricht
Himmlisches Licht?



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