> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte von Johann Andreas Cramer: Triumphire, Gottes Stadt, (13)

2019-03-22

Gedichte von Johann Andreas Cramer: Triumphire, Gottes Stadt, (13)





Triumphire, Gottes Stadt,

Triumphire, Gottes Stadt,
Die sein Sohn erbauet hat!
Kirche Jesu, Freue dich!
Der im Himmel schützet dich.

Deine Feinde, wüten zwar:
Zittre nicht, du kleine Schaar;
Denn der Herr der Herrlichkeit
Machet deine Gränze weit.

Nimmt der Völker Toben zu:
Laß sie wüten ; leide du,
Leide mit Geduld und Muth!
Blute! Fruchtbar ist dein Blut.

Deinen Feinden eilt er nach,
Siegt und rächet deine Schmach;
Und allmächtig beugt der Held
In sein selig Joch die Welt.

Alle, deren Grimm dir droht,
Räumt der Starke weg, wie Koth;
Treibt sie in die Flucht, wie Staub,
Und der Erdkreis wird dein Raub.

Kirche, rufe! Lehrerin,
Zeuch in neue Welten hin!
Lehrer, denn sie sollen dein;
Alle sollen Gottes seyn!

Wer nicht glaubt, und boshaft irrt,
Dich verwirft, die schmäht, der wird,
Schrecklich wird er einst vergehn,
Nicht das Antlitz Gottes sehn.

Rühm' es! Singe: Jesus lebt!
Jesus, der mein Haupt erhebt,
Der, wie sehr die Höll auch tobt,
Dich beschützt, sey hoch gelobt!

Er sey angebetet! Er!
Gott sein Vater, der umher
Raum mir macht, und wenn es stürmt
Meine Kinder mir beschirmt!

Hoch ertön' Ihm mein Gesang!
Lauter, jubelvoller Dank
Töne weit sein Lob umher!
Er sey hochgelobet! Er!

Daß er seinem Sohne Sieg
Wider aller Heiden Krieg,
Ihm, weil er die Menschen liebt,

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