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2019-03-29

Gedichte von Maria Stona: Mein Meer (24)



Mein Meer

Du meiner Schmerzen qualzerwühltes Meer,
Wie wälzen deine Wogen sich so schwer,
Über den Tiefen tobt der stürme Brut
Und rüttelt auf die gramverschloßene Flut.

Vergeß' ne Leiden drängen sich empor,
Entschwundne Schuld schäumt sühnehungernd vor,
Mit wilden Stöhnen hebt sich's hoch von Grund
Und tost dahin und zeigt des Grauens Schlund.

Du fluchumbraustes, wehverlornes Meer,
Schwebt einst wohl Sonnenleuchten zu dir her?
Nach deiner Nichte grauser Todespein
Wiegen dich je die müden Stillen ein?

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