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2019-03-29

Gedichte von Maria Stona: Meine Hände (25)




Meine Hände

Seit ich dich liebe, weisen meine Hände
Versehnter Tränen Müde wie noch nie,
Sie schimmern bleich, als zögen ohne Ende
Viel blasse Träume taumelnd über sie.

Und meine schwachen Finger sehn versonnen,
Als webten heimlich sie an einem Kranz
Von roten Küssen und von dunklen Wonnen,
Auf ihre Spitzen ruht der Liebe Glanz.

Und der in schmalen Händen weiß zu lesen
Ein Schicksal, blickt erstaunt auf meine hin,-
Was ich genossen und was ich gewesen
Erkennt er und erfaßt es, wer ich bin.

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