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2019-04-14

Gedichte von Daniel Czepko von Reigersfeld: Vergängliche Poeten (14)




Vergängliche Poeten

Es ist kein Wunder nicht, daß faule Motten kommen,
Und richten dann ein Mahl aus euern Versen zu:
Ihr last des Lesers Ohr doch gar zu sehr zur Ruh,
Der Sinn verliert das Buch, eh' es die Hand genommen.

Als lang am Himmel sich die goldnen Sphären waltzen,
So lange wird ein Blat durch kluge Hände gehn,
Auff welchem so viel Wort als süsse Stacheln stehn,
Fragt ihr, an was es fehlt? Ihr müst die Verse saltzen.

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