> Gedichte und Zitate für alle: Adolph Donath: Tage und Nächte- Dämmerung (14)

2019-05-07

Adolph Donath: Tage und Nächte- Dämmerung (14)




Dämmerung

Schon will der Westen seinem Bogen spannen
Und Flammenpfeile durch die Erde sprühn,

Schon zieht der Abend durch die grünen Tannen
Mit seinen Lichtern, die in Rot verglühn,

Und küsst die Blumen, die verschämt sich neigen,
Die Käfer, die dem sanften Hauch entfliehn,

Und lässt mit Flöten, Trommelschlag und Geigen
Die Träume durch die armen Hütten ziehn.…

Die bleiche Not muss von den Wänden weichen,
Denn Licht und Duft und Lieder strömen ein….

Es will der Traum die Hand dem Leben reichen,

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