> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte von Wilhelm Jensen: Herbstdämmerung (21)

2019-05-30

Gedichte von Wilhelm Jensen: Herbstdämmerung (21)



Herbstdämmerung

Ein trübes Dämmerlicht beginnt,
Die Hand hält an vom Schreiben;
Mit Blättern draußen jagt der Wind,
Und Regen klirrt an die Scheiben.

So saß ich einstmals auch als Kind
Und sah die Blätter treiben-
Mir ist, als ob es die gleichen sind-
Und Regen schlug an die Scheiben.

Es treibt sein ewiges Spiel der Wind;
Wie lang' werd' ich noch bleiben?
Der Pendel tickt, die Stunde rinnt,
Und Regen klirrt an die Scheiben.

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