> Gedichte und Zitate für alle: Gedichte von Johann August Weppen: Die Macht der Unschuld (11)

2019-06-18

Gedichte von Johann August Weppen: Die Macht der Unschuld (11)




Die Macht der Unschuld

So lange schon, oh Liebe,
Verschloß ich dies mein Herz
Der Freundschaft deiner Triebe,
Und trieb mit dir, oh Liebe,
Als sichrer Jüngling Scherz.
Nie konnten Putz und Flittern
Mich reizen, mich erschüttern.
Gleichgültig blieb ich da,
Wo ich ihr Blendwerk sah.

Doch Unschuld jener Wangen,
Noch zart und ungeküsst,
Wir haben diese Wangen
Mein armes Herz gefangen!
Ich weiß nicht, wie mir ist.
Ich würde vor Koketten
Dies Herz noch immer retten,
Doch gegen dein Gesicht,

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