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2019-07-02

Gedichte von Theodor Drobisch: Ueberall (14)




Ueberall

Wo Eich' und Buche wie Säulen prangen,
Wo Sturm und Donner heh'rer Orgelklang
Der Zephyr sanft der Blumen Glocken läutet,
Die Lerche singt dem Schöpfer Lobgesang;
Wo still der Thau als Segen sich ergießet,
Sich mit dem Leib des Herrn die Aehre füllt,
Wo sich der Wein im Strahl der Sonne süßet
Und in den Kelch der Tulpe niederquillt;
Wo sich, um des Erlösers Bild zu künden,
Um's Haupt der Rose Dornenkränze winden,
Da beug' das Knie zur Sühnung Deiner Sünden,
Gott ist ein Geist, und überall zu finden.

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