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2019-07-25

Goethes Tagebücher: April 1825



April 1825







1. 04.

Briefmunda.
Sodann Concepte. Einiges an Helena.
Eingepackt und vorbereitet Abzusendendes. Im
Garten bey sehr schönem Wetter, ältere Theaterrisse
von Dumont, Decorationen von Mayland. Mit
meinem Sohn innere und öffentliche Geschäfte besprochen.
Mittag zu Vier. Entwürfe, Vorbereitungen
pp. Viel im Garten bey schönem Wetter.
Abends Hofrath Meyer. Das Nächste besprochen.
Beuther. Decorationen. Reinigung des Jagemannischen
Ateliers. Den Fußboden nachzusehen. Das
Müllersche Quartier aufzubewahren.


2. 04.


Abschrift der fortgesetzten Helena durch John.
Oberbaudirector Coudray, den redigirten Theaterplan
bringend. Votum in dieser Sache. An allem
Vorliegenden fortgefahren. Humoristisches Billet
von Serenissimo. Mittag Herr Canzler von Müller.
Manche Angelegenheiten des Tags besprochen. Für
mich. An Helena. Taylors Mexico. Mein Sohn von
dem glücklichen Ausgang der Schloßberathung erzählend.
- Herrn Geh. Hofrath Luden nach Jena.
Rentamtmann Müller dahin, Verordnung. Herrn
Professor Zelter nach Berlin, Theateranfrage, Medaille
von Schwerdgeburth. Herrn Bergrath Lenz,
Kiste mit Mineralien von Serenissimo, nach Jena.
Herrn Geh. Staatsrath Schweitzer, wegen Decorateur
und Maschinisten.

3. 04.

Ostern. Einiges an Helena. Nebenstehendes expedirt:
Herrn Baumeister Wolff nach Cassel, Rücksendung
einiger Zeichnungen. Herrn Varnhagen
von Ense nach Berlin, mit Graf Schulenburgs Monument.
Herrn Oberconsistorialrath Peucer,
hier. - Geh. Hofrath Kirms. Studiosus Horn aus
Berlin. Im Garten. Einen Mineralschrank angesehen.
Mittag Professor Riemer. Mit demselben die
bisherige Helena durchgesprochen. Nachher für
mich. Die mexikanische Bergwerksangelegenheit.
An Helena weiter gearbeitet.

4. 04.

Nebenstehendes: Herrn Geh. Hofrath von Cotta
nach Stuttgart. Herrn Dr. Sulpiz Boisserée
dahin. - Geh. Legationsrath Conta, von Serenissimo
eine Relation der vergangenen Theaterbauten.
Gleichfalls Geh. Cammerrath Helbig wegen der
Änderung der meteorologischen Beobachter. Mittag
zu vieren. Gegen Abend Dr. Eckermann. Darauf
Oberbaudirector Coudray. Es brannte in Osmannstedt.
Eckermann blieb. Die von ihm mitzutheilenden
Unterhaltungen vorbereitet.

5. 04.

Schema an Helena. Mehrere Concepte dictirt und
redigirt. Schwerdgeburth, dem ich die Kupferplatte
des Bildnisses übergab. Nach der Anzahl fragend
der Abdrücke, welche solche platte aushält, die er
auf zweytausend anschlug. Mittag zu vieren. Nach
Tische Beredung über die neu einzurichtende Theatercommission.
Oberbaudirector Coudray die Risse
bringend. Dazu Professor Riemer. Mit letzterem
das Jahr 1809. Auch über ein abzulassendes
Schreiben, nicht weniger über Helena, Sylbenmaße
und dergleichen. - Herrn Generalsuperintendent
Röhr, das Actenstück wegen Geh. Rath Wolf.

6. 04.

Nebenstehendes zur Expedition gefördert: An
Herrn Freyherrn von Münch-Vellinghausen nach
Frankfurt a. M. Herrn Dr. Ernst Meyer nach Göttingen.
Serenissimus. - Anderes vorbereitet. Herr
Canzler von Müller kurz vor Tische. Mittag zu vieren.
Nach Tische mit meinem Sohn. Das Gegenwärtige
und Nächste verhandelt. Sodann Oberbaudirector
Coudray, die schwankenden Meynungen
über den Plan erzählend. Abends für mich. Hugo
Grotius, Auszüge griechischer Theaterstücke.
Überlegung des Nächstbevorstehenden.

7. 04.

Sendung Vom Grafen Sternberg, von Serenissimo
Theatralia. Beschäftigung mit der Topographie von
Morea. Professor Reisig. Über den Zustand von
Halle. Zustand der Philologie. Abscheiden des
Geh. Raths Wolf. Schilderung seines Lebens vielleicht
von Reisig unternommen. Geh. Staatsrath
Schweitzer und Generalsuperintendent Röhr zu Tische.
Auf die letzten Theaterangelegenheiten.
William Gell Reise nach Morea. Nachricht von
Canzler von Müller, daß er mit Graf Reinhard morgen
ankommen werde. Mit meinem Sohn einiges
über die Tagesläufte. - An Serenissimum Diplom
der Prager Societät. Herrn Geh. Staatsrath
Schweitzer, wegen der Catelschen Zeichnungen.

8. 04.

Früh im Garten, sehr schönes Wetter. Borbereitung
zu den Inschriften auf die Mineralienschränke. Um
12 Uhr Canzler von Müller, Graf Reinhard anmeldend
und einiges vorläufig besprechend. Graf Reinhard
selbst, von seinen Familienverhältnissen
Nachricht gebend. Manches auf's Öffentliche bezüglich.
Mittag Hofrath Meyer. Kam die Controvers
wegen Einrichtung des Theatersaals zur Sprache.
Derselbe speiste mit uns. Nach Tische das
Vorseyende weiter besprochen. Abends Hauptsession
bey Serenissimo. Vorbereitung zu derselben.
Graf Reinhard. Canzler von Müller. Professor Riemer,
Hofrath Meyer. Alle außer dem letzten blieben
zum Abendessen. Der Graf erzählte, wie er nach
Frankreich gelangt und mit in die Revolution gezogen
worden. Abschied und Verabredung.

9. 04.

Gestern vor Schlafengehen noch mit meinem Sohn
den glücklichen Verlauf der gestrigen Session besprochen.
Nebenstehendes expedirt: Herrn Professor
Göttling, die Prosa zum Divan, nach Jena.
Herrn Dr. Schrön, das Annuaire von 1825. Herrn
Dr. Sulpiz Boisserée, eigenhändige Blätter, Stuttgart.
An die Brunnen-Inspection nach Marienbad,
Verlangen von 70 Krügen. Herrn Dr. Gries nach
Stuttgart, von Zelter. - Walthers Geburtstag. Dazu
einiges verehrt. Dr. de Vos aus Amsterdam und Dr.
Fr. Lauth aus Straßburg. Mittag zu vieren. Nach
Tische im Gartenhaus. Inschriften an die Mineralienschränke.
Reisen des Anacharsis, bezüglich auf
den Peloponnes. Abends Professor Riemer, einiges
über griechische Sylbenmaße. Sodann die Chronik
1807-13 sehr lakonisch befunden. Über Zeitverderb
durch Freunde. Die Behandlung der Medaillenangelegenheit
nach vorliegenden Umständen.

10. 04

Bey schönem Wetter viel im Garten. Die Jahre
1810, 11, 12 und 13, die Correcturen mit Dinte
überzogen. Verzeichniß der eigenen Zeichnungen
zur Bibliothekssammlung. Im Gartenhause die Gebirgsarten
rubricirt. Eckermann. Mit selbigem das
Jahr 1807 und 8. Herr Canzler von Müller, referirend
von nähern Verhältnissen des Grafen Reinhard.
Mittag Eckermann. Leidenschaftliche Unterhaltung
über Art und Unart der Engländer. Mit
Eckermann das weitere fortgesetzt. Für mich alles
Vorzunehmende durchgedacht. In der Allgemeinen
Zeitung wörtlicher Abdruck des Protocolls meine
Angelegenheit betreffend. - Herrn Barnhagen von
Ense, englisches Journal zurück, Berlin.

11. 04.

Nebenstehendes: An Frau Gräfin Henckel und
Gräfin Julie Egloffstein mitgetheilte Bücher zurück.
Herrn Professor Zelter, mit Morphologie II.
Band 2. Heft, Berlin. - An meinen Sohn wegen
Heinrich Müllers Absendung. Einiges aus des Grotius
Fragmenten der Tragiker. Meine älteren Zeichnungen
an Hofrath Meyer. Im Gartenhaus an den
Gebirgsarten zurechte gelegt. Herr Professor
d'Alton von Bonn ließ sich melden. Wir speisten
wie gewöhnlich zu vieren. Er kam um 4 Uhr, trank
Tee und blieb zum Abendessen. Geschichte seiner
Wanderungen. Abenteuer und andere Anecdoten.
Waren höchst interessant. NB. Von 11-12 Uhr
Morgens Eckermann, einen Theil von 1809 durchgegangen.

12. 04.

Um halb 11 Uhr die Frau Großherzogin. Einiges
über die amerikanischen Bergwerke vorgetragen.
Baron Wolf von Petersburg. Einiges im Gartenhause
an den Gebirgsarten geordnet. Professor
d'Alton zu Tische. Blieb bis sechs Uhr. Mannigfaltige
Gespräche, besonders über die Persönlichkeiten
von Bonn. Professor Riemer, das Jahr 1815 zur
Hälfte durchgegangen.

13. 04.

John zeitig entlassen. Herr Stromeyer einen Brief
von Beuther bringend und seine Wünsche wegen
eines engeren Theaters Vorlegend. Dr. Eckermann,
das Jahr 1809 mit ihm durchgegangen; überhaupt
über die Erfordernisse der Annalen. Herr von Motz
besuchte mich, den ich nicht annehmen konnte.
Mittag für mich. Professor d'Alton speiste mit den
Meinigen. Beschäftigt mit dem Jahr 1820. Abends
mein Sohn und Fräulein Ulrike, auch Hofrath Rehbein.
Zeitig zu Bette.

14. 04.

Einige ärztliche Anordnungen befolgt. Auszug
aus den Tagebüchern in ein reineres Schema. Geschröpft.
Vorher einige Worte mit Eckermann. Sodann
fortgefahren an dem Schema von 1820. Blieb
auf dem Zimmer. Der Katarrh vermehrte sich, ich
mußte mich ruhig halten und ging zeitig zu Bette.

15. 04.

Blieb im Bette. Verschiedener Zuspruch vom
Arzte, den Kindern. Gegen Abend Professor Riemer.
Professor d'Alton hatte zu Mittag mit den
Kindern gespeist. Es wurden bey Gräfin Julie Tableaux
vorgestellt. Mein Sohn nahm Theil daran.

16. 04.

Stand bey Zeiten auf und brachte die laufenden
und liegenden Dinge bey Seite. An Serenissimum
die Soretische Sammlung merkwürdiger Krystallisationen,
ingleichen einige Gold- und Bleystufen.
Eine Goldmünze von Königin Maria I. von Portugal
für's Münzcabinet angeschafft. Mittag für mich.
d'Alton und Eckermann speisten mit meinen Kindern.
Hofrath Rehbein und Canzler von Müller.
Letzterer brachte als Geschenk die Feyer des fünfundzwanzigjährigen
Regierungsfestes Ihro
Majestät des Königs. Das Werk durchgesehen.
Abends Ottilie, später Ulrike. - Herrn Wesselhöfts
Druckerey, die 600 noch erforderlichen Abdrücke.

17. 04.

Lange im Bette. Dann aufgestanden. Das Nöthigste
besorgt. Mittag zusammen in dem hinteren
Zimmer gespeist. Gegen Abend Oberbaudirector
Coudray. Viel über die innere Einrichtung des
Theathers gesprochen. Die Münchner Kupferstiche
besehen.

18. 04.

Übele Nacht. Im Bette geblieben. Das Nothwendigste
besorgt. Aderlaß um 3 Uhr Nachmittags.
Abends die Frauenzimmer. Nachts Molière.

19. 04.

Etwas besser. Nebenstehendes besorgt: Herrn
Oberbaudirector Coudray, zwey Theaterrisse und
Zelters Antwort auf Fragen das Theater betreffend.
Herrn Grafen Kaspar von Sternberg, mit einem
Schreiben von Serenissimo, nach Brzezina. - Für
mich gegessen. An Molière fortgefahren. Aufgestanden.
Einige Geschäfte eingeleitet. Professor
Riemer, demselben die Münchner Feyerlichkeiten
Vorgelegt. Ulrike, Eckermann, Ottilie. Streit über
den Werth des Pariser Briefs.

20. 04.

Sendung von Dr. Bran. Den Abriß in der Minerva
gelesen. Hofrath Rehbein zweymal. Die Actenstücke
berichtigt wegen der Angelegenheit am Bundestage.
Speiste für mich. Blieben die Frauenzimmer.
Ich überdachte und schematisirte die nächsten
Expeditionen zur Bundestagsangelegenheit.

21. 04.

Schema wegen des nächsten Erlasses nach Frankfurt
am Mayn. Hofrath Rehbein verschiedene Mal.
Nachricht von Antwerpen, Prellern betreffend.
Brief von Süvern, einen Brief von Schillern enthaltend.
Graf Ségur, Napoleons Rückkehr von Smolensk.
Ottilie las die Tieckische Novelle: Musikalische
Leiden und Freuden. Ich hatte des Morgens
Die Reisenden gelesen. Ferner Acten und Registrande
die Angelegenheit am Bundestag betreffend.
Abends Fortsetzung der Vorlesung durch Ottilien.

22. 04.

Dictirt in Bezug aus den Bundestag und Herrn
von Cotta. Anderes besorgt und berichtigt. Nachricht
von dem Tode der Frau Hofrath Meyer. Einiges
deßhalb besorgt. Iconographie Ancienne, Tome
II, Kupfer und Text angesehen und studirt. Mittag
zu Vieren in meinem Zimmer. Mein Sohn hatte
Hofrath Meyern besucht. Ward über dessen Zustand
und der von Witzlebischen Familie gesprochen.
Abends las Ottilie den Schluß der Tieckischen
Novelle: Die Reisenden. - Herrn Frank,
Handelsmann in Straßburg, mit der Silbernen Medaille.

23. 04.

Sendung der Exemplare Kunst und Alterthum V,
2 von Jena. Votum in der Theatersache ob der
Raum für die Zuschauer enger zusammen zu ziehen
sey? Promemoria nach Frankfurt am Mayn. Iconographie
Ancienne, T. II. Kurzer Spaziergang im
Garten. Hofrath Stark den zweyten Band seiner pathologischen
Fragmente bringend. Mittag bey mir
auf dem Zimmer. Nebenstehende Expeditionen:
Herrn Bibliothekar Grimm nach Cassel, mit Kunst
und Alterthum V, 2. Fräulein Therese von Jakob
nach Halle. Herrn Geh. Oberregierungsrath Nicolovius,
Berlin. Präsident Nees von Esenbeck,
Bonn. Herrn Geh. Oberregierungsrath Schultz,
Berlin. Herrn Grafen Sternberg, Brzezina, eingeschlossen
Herrn Professor Zauper, Pilsen. Herrn
Prosessor Göttling, wie an alle Vorhergehende
Kunst und Alterthum Band V, Heft 2. Herrn
Major von Knebel, Jena. - Iconographie fortgesetzt.
Adele, nachher Ulrike. Einiges in Starks
Werk gelesen. Merkwürdige Beobachtungen und
Folgerungen des Autors.

24. 04.

Einige Briefe dictirt. Einiges zu Kunst und Alterthum.
Sodann an der Iconographie fortgefahren. Im
Garten. Mittag zu vieren im hinteren Zimmer. Sendung
von Aarau der Zschokkischen Schriften.
Nachmittag wieder im Garten. Professor Riemer.
Später für mich allein. Zeitung, Zschokke's Leben.

25. 04.

Zschokke's Leben ausgelesen. Dictirt an der Chronik
von 1820. Mamsell Facius, einige Arbeiten
Vorzeigend. Einiges in Zschokke's Werken
gelesen. Mittag zu vieren. In Zschokke fortgelesen.
Hofrath Rehbein. Über den Gebrauch der Jodine
gegen den Kropf. Dr. Eckermann. Las verschiedene
für Kunst und Alterthum bestimmte Gedichte, auch
einiges aus dem Mesnewi.

26. 04.

Den ersten Band von Zschotte geendigt. Gebadet.
Nebenstehendes: Herrn Professor Zelter, Berlin.
Mittag zu vieren. Schreiben von Hoffmann aus
Leipzig besprochen. Ingleichen Abänderung des
Theaterplans, Professor Riemer, das Jahr 1816
durchgegangen. Zschokke's Werke zweyter Band.

27. 04.

Chronik von 1820. Beschäftigung damit den ganzen
Morgen. Einige neuere Münzen eingelegt. Besuch
Herr Obermedicinalrath von Froriep, auf die
Leipziger Messe gehend. Mittags zu vieren.
Zschokke's Schriften dritten Band angefangen. Im
Garten. Hofrath Rehbein. Dr. Eckermann. Heranziehendes
starkes, aber unschädliches Gewitter.

28. 04.

Bey Zeiten aufgestanden. An dem Jahre 1820 dictirt.
Herr Cousin von Berlin kommend, einen Brief
von Hegel bringend. Oberbaudirector Cou-dray, die
Geschichte der letzten Session erzählend, das Angebäude
an die Bibliothek vorzeigend. Briefe von
Bloch an meine Schwiegertochter. General Congreve.
Herr David, durch meteorologische Schriften
bekannt. Herr Soret. Mittag zu dreyen. Ottilie war
unwohl. Mit meinem Sohn einiges auf den
Bundestag bezüglich. Herr Canzler von Müller,
das Vorliegende Geschäft übernehmend. Fräulein
Schopenhauer, Wegen der Mendelssohnischen Angelegenheit.
Hofrath Rehbein; es ward von Royer-
-Collard's Rede gesprochen. Blieb für mich. Arbeitete
noch einiges in vorliegenden Geschäften und
las ferner den dritten Band von Zschokke's Schriften.

29. 04.

Chronik von 1816 geendigt, von 1817 angefangen.
Dr. medicinae Szilagyi aus Siebenbürgen,
empfohlen von Herrn Schwägrichen. Mittag zu vieren.
Bald für mich. Das Vorliegende bedacht. Hofrath
Meyer. Über die Carlsruher Kupfersendung.
Mexikanische Bergwerke. Professor Riemer das
Jahr 1818 durchgegangen. Hofrath Rehbein den
Unfall Rath Grüners und Familie in Eger erzählend.
Mit Professor Riemer fortgefahren. Zschokke's
Schriften 4. Band. - Herrn Rath Grüner, salzsaures
Kupfer. Stift Tepl, Jenaische Meteorologie
von 1822 und 23. Herrn Präsident Nees von Esenbeck
nach Bonn, Kunst und Alterthum V, 2.

30. 04.

Die Chronik von 1817 fortgesetzt. Sendung von
Ihro K. H. der Frau Großfürstin von Petersburg.
Hofrath Rehbein, einen Ausflug anrathend. Mittag
zu Vieren. Abends Gräfin Julie. Für mich, Zschokke's
vierten Band gelesen. Die umgreifenden Wirkungen
des Liberalismus in seiner empirischen
Gestalt mit Vorliebe, doch Mäßigung geschildert.

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