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2019-08-04

Gedichte von Friedrich von Heyden: An die Wolken (1)




An die Wolken

Von leisem West an warmer Brust getragen,
Weiß wie der Schwan, taucht er sein zart Gefieder
In des Eurotas Silberwellen nieder,
Seh' Wolken ich dem fernen West entragen.

Ihr Luftigen,-so möcht' ich sehnend fragen-
Wohin? wohin? nun schnell, nun zögernd wieder?
Könnt' ich mit euch, ein kühner Aar der Lieder,
Durch lichtes Blau die Siegesreise wagen.

Denn welch ein Ziel flammt euren leichten Flügen:
Das Abendroth!-In jenen feurig holden
Wollt badend ihr die zarte Form vergolden.

Und Staubesluft soll meinem Sinn genügen?
Komm, Abendroth des Lebens,-ström' zusammen!
Auf, freie Seele,-stürz'dich in die Flammen.

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