> Gedichte und Zitate für alle: J.W.v.Goethe: Farbenlehre- Democritus und Epikurus nach Plutarch (135)

2020-01-04

J.W.v.Goethe: Farbenlehre- Democritus und Epikurus nach Plutarch (135)

Democritus und Epikurus nach Plutarch 


Demokritus und Epikurus sagen, das Sehen geschehe dadurch, daß Bilder von den Gegenständen sich absondern und ins Auge kommen. Die katoptrischen Erscheinungen geschehen durch Zurückwerfung von Bildern, welche von uns ausgehen und sich auf dem Spiegel vereinigen. 


Epikurus nach Plutarch

Epikur im zweiten Buche gegen Theophrast leugnet, daß Farben den Körpern inwohnen, und behauptet vielmehr, sie entständen durch gewisse Stellungen und Lagen der Körper gegen das Gesicht; und auf diese Weise könne ein Körper ebensowenig farblos sein als Farbe haben. Weiter vorn schreibt er also: Auch davon abgesehen, weiß ich nicht, wie man sagen könne, daß Körper in der Finsternis auch Farbe hätten. 

Nach Diogenes Laertius 

Die Farbe verändre sich nach der Lage der Atomen. Zeno, der Stoiker nach Plutarch Die Farben seien die ersten Schematismen der Materie.



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