> Gedichte und Zitate für alle: Theodor Daeubler- Attische Sonette: Hellas (39)

2020-05-31

Theodor Daeubler- Attische Sonette: Hellas (39)






Hellas

Für Lukas Peterich

In Hellas ward die Gottheit hold gestaltet;
Auf Meer und Inseln sehne dich hinaus!
Nie faßt dich dort vor Menschen alter Graus:
Sie haben sich zur Sonne stolz entfaltet.

Gesang, der treu – durch die Besinnung – schaltet,
Geleite dich um dein vertrautes Haus!
Gemüt, bald wird dir wohl bei Windgebraus:
Du spürst, wie Herzensblut im Grauen waltet.

Der Krieger tritt gefaßt zum schönen Weibe:
Die Leidenschaften wägt ein großes Maß,
Daß Anmut ernstgeübten Leibern bleibe!

Bei Spielen, die kein kühnes Lied vergaß,
Erblickst du Jünglinge mit heller Scheibe:

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